Seit dieser Woche ist das neue Förderprogramm NRW.BANK.Impuls KI am Start: Kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen erhalten einen Zuschuss von bis zu 25.000 Euro, wenn sie den Einsatz Künstlicher Intelligenz vorbereiten und erproben. Die Förderquote beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben – zurückzahlen müssen Sie nichts.
Gefördert werden genau die Schritte, mit denen der KI-Einstieg im Planungsbüro beginnt: konzeptionelle Beratung, vom Auffinden der Einsatzfelder bis zur Priorisierung konkreter Anwendungsfälle (Modul A), sowie die Erprobung eines KI-Systems für einen konkreten Anwendungsfall (Modul B). Der Antrag wird direkt online über das Kundenportal der NRW.BANK gestellt.
Für Sie heißt das: Eine Potenzialanalyse oder ein erster Pilot kostet Ihr Büro effektiv nur die Hälfte. Wir helfen gern bei der Einordnung, welche Schritte in Ihrem Büro förderfähig sind.
Alle Informationen und der Antrag: https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/60447/nrwbank-impuls-ki.html
14.07.2026
Vernetzung der Zukunft – zwischen Unternehmen und Menschen
Künstliche Intelligenz ist im Kreis Unna keine Zukunftsmusik mehr, sondern eine Frage der Organisation: Wer hilft wem beim Einstieg, wer teilt Erfahrungen, wer stellt die Technik bereit? Darum ging es bei einem Workshop der Wirtschaftsförderung Kreis Unna, an dem Björn Schreiter teilgenommen hat.
Gemeinsam mit Verantwortlichen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung wurden Arbeitsfelder definiert, in denen Unternehmen bei technologischen Innovationen Unterstützung brauchen. Fachlich begleitet wurde die Runde vom Immersive Collaboration Hub (ICH) der FernUniversität in Hagen. Das Konzept soll als „ICH@KreisUnna“ an zwei Standorten Anlaufstellen schaffen: Orte zum Lernen und Ausprobieren – mit VR-Brillen, 3D-Scannern, KI-Analysewerkzeugen und leistungsfähiger Rechnerinfrastruktur.
Für uns ist das vertrautes Terrain: Mit dem lokalen KI-Rechner „Renzo“ prüft unser Architekturbüro Angebote, Bauanträge und Rechnungen auf Vollständigkeit. Was dabei funktioniert und was nicht, teilen wir gern – Vernetzung heißt auch, über den eigenen Zeichentisch hinauszuschauen.
08.04.2026
Software by schreiter architekten III
Hier ein Mangel im Baustellenprotokoll, dort eine Mail mit Frist, dazu ein Einschreiben – wie soll man da den Überblick behalten? In unserem Architekturbüro schreiter architekten werden alle Baumängel, sobald sie erkannt werden, im selbst entwickelten Mängelmanagement erfasst. Das Modul greift auf die Projekt- und Adressdaten der zentralen Datenbank zu; jeder Mangel kann mit Fotos versehen und im 3D-Modell verortet werden. Die Bauleitung behält so jederzeit den Überblick über den Beseitigungsstand. Mängelnachrichten, Fristsetzungen und Übersichtslisten entstehen automatisch – keine Mehrfachpflege, keine Suche im Mailausgang.
So funktioniert softwareunterstütztes Arbeiten im Planungsbüro.
24.03.2026
Sechs Augen sehen mehr als vier
Das Vier-Augen-Prinzip gehört in unserem Architekturbüro seit Jahren zum Standard. Inzwischen prüft ein fünftes und sechstes Auge mit: künstliche Intelligenz. Angebote, Bauanträge, Kalkulationen, Ausschreibungen und Handwerkerrechnungen durchlaufen eine automatisierte Prüfung auf Vollständigkeit, Plausibilität und Vertragskonformität – immer nach denselben Regeln, ohne Ermüdung.
Das Ergebnis ist ein übersichtliches Prüfprotokoll mit Hinweisen auf Auffälligkeiten und mögliche Fehler. Schon die ersten Durchläufe zeigten eine hohe Trefferquote: So fiel auf, dass die Steuernummer einer Handwerkerrechnung nicht mit der Freistellungsbescheinigung übereinstimmte – ein Detail, das im Alltag leicht durchrutscht.
Die KI-Prüfung ist eines von mehreren Projekten, mit denen künstliche Intelligenz Planungsteams im Alltag entlastet.
20.03.2026
Software by schreiter architekten II
Zu den wiederkehrenden Aufgaben im Planungs- und Bauprozess gehört das Schreiben von Protokollen. Das selbst entwickelte Projektmanagement unseres Architekturbüros nimmt davon so viel wie möglich ab: Teilnehmende und Zuständige kommen per Auswahlmenü aus den Projektkontakten, neue Protokollpunkte werden automatisch hervorgehoben, erledigte automatisch gekennzeichnet, die Reihenfolge lässt sich mit der Maus sortieren. Das lästige Löschen, Markieren und Umbauen in Excel- und Word-Dateien entfällt; die Ausgabe ist komplett automatisiert.
Und wenn man einen alten Punkt sucht? Alle Protokollpunkte des gesamten Projektverlaufs bleiben durchsuchbar. Die Projektleitung kann so schnell belegen: „Dass der Müll zu entsorgen ist, haben wir schon am 25.11. besprochen.“
Einer von vielen Alltagshelfern – damit dem Team mehr Zeit für Planung und Kundschaft bleibt.
19.01.2026
Software by schreiter architekten
Auf dem Markt gibt es für jede Aufgabe eine App – nur das Zusammenspiel lässt meist zu wünschen übrig. Unser Architekturbüro schreiter architekten entwickelt deshalb eigene, auf das Tagesgeschäft zugeschnittene Software. Das integrierte Projektmanagement wird seit 25 Jahren konsequent weiterentwickelt – und erhielt zuletzt das größte Update seit zwölf Jahren: Die Anwendung mit Adress- und Projektverwaltung, Honoraren, Bautagebüchern, Protokollen sowie Mängel- und Änderungsmanagement ist eine Webanwendung mit überarbeitetem Design geworden. Auch mobil lassen sich Daten abrufen und Eintragungen vornehmen; ein frei gestaltbares Dashboard informiert über Fristen und wertet Daten statistisch aus.
Der Kern des Ansatzes: Alle Daten liegen zentral in einer Datenbank statt verstreut in Einzelprogrammen, Excel-Listen und Word-Dateien. Das vermeidet Fehler durch Mehrfachpflege – und alle haben jederzeit Zugriff auf dieselben Informationen.
16.01.2026
Schreiter-Sprech auf Knopfdruck
Das Optimieren von Texten gehört im KI-Zeitalter zur Standardausstattung der Kommunikation. In unserem Architekturbüro übernimmt das der lokale KI-Rechner „Renzo“ – ohne internationale Webdienste, komplett im eigenen Netz. Auf Knopfdruck werden markierte Texte aus jeder Anwendung einer Rechtschreib- und Grammatikprüfung unterzogen und lassen sich direkt weiterbearbeiten – zum Beispiel im Haus-Stil: klar, knapp, freundlich.
Ein kleines Werkzeug mit großer Alltagswirkung – und ein gutes Beispiel dafür, dass KI-Unterstützung nicht automatisch Cloud bedeuten muss.
04.08.2025
Was macht eigentlich Renzo?
Renzo ist der KI-Rechner im Entwicklungslabor unseres Architekturbüros. Hier werden neue Möglichkeiten künstlicher Intelligenz ausprobiert und verfeinert, bevor sie in die täglichen Arbeitsabläufe wandern.
Nachdem der Rechner bereits für die Bildgenerierung im Einsatz war, wurde er auch Gesprächspartner für Normen und Gesetze: Mit lokalem Zugriff auf die Dokumente beantwortet ein selbst entwickelter KI-Agent Fragen zu Bauregeln und Ausführungsarten. Ein Sprachmodell analysiert die Texte und legt sie strukturiert in einer Datenbank ab; auf eine Frage hin wird die Antwort aus diesen Informationen erzeugt – mit Quellennachweis.
Die Technik dahinter heißt RAG (Retrieval Augmented Generation) und wird seither laufend optimiert, um das Planungsteam zuverlässig zu unterstützen.
26.02.2025
Renzo
ki-generiert
Seit 2024 ist Renzo in unserem Architekturbüro in Betrieb: ein Hochleistungsrechner, auf dem die KI-Taskforce Anwendungsmöglichkeiten künstlicher Intelligenz testet, bevor sie in die alltäglichen Abläufe übernommen werden.
Dazu kam ein Bildgenerator, der aus einer Skizze mit wenigen Zusatzangaben fotorealistische Darstellungen von Entwürfen erstellt. Dabei verlassen keine Kundendaten das Büro – alle Arbeitsschritte laufen lokal. Anders als bei den bekannten Online-Anbietern sind sogar nachträgliche Änderungen von Details möglich, ohne das Ursprungsbild zu verlieren.
Die Entwicklung auf dem KI-Markt ist derart rasant, dass die Taskforce permanent neue Anwendungsfälle und Veränderungen bestehender Angebote prüft.
22.08.2024
Competitionline berichtet über KI-Einführung
Das Branchenportal Competitionline hat eine Serie über die Einführung künstlicher Intelligenz in Planungsbüros gestartet – den Auftakt machte unser Architekturbüro schreiter architekten. Der Beitrag zeichnet nach, wie aus ersten Experimenten binnen eines halben Jahres alltagstaugliche Werkzeuge wurden.
Der Bericht ist für Mitglieder von Competitionline zugänglich: https://www.competitionline.com/de/news/schwerpunkt/vom-spielzeug-zum-gamechanger-in-einem-halben-jahr-7998.html
08.08.2024
Das Biest bei der Arbeit
Im Juni 2024 investierte unser Architekturbüro in eine ultraschnelle Grafikkarte für KI-Anwendungen – kurz darauf nahm die Hardware ihre Arbeit auf. Mit Stable Diffusion lief die erste generative Bild-KI lokal im Büro: Das Programm erzeugt Bilder auf Basis von Texteingaben und bietet präzisere Korrekturoptionen als die bekannten Online-Dienste – eine der möglichen Zukunftstechniken für Design und Visualisierung.
Eine weitere Zukunftstechnik ist die Kommunikation mit internen Dokumenten. GPT4All bot dafür eine erste Schnittstelle zu lokalen Daten, ohne dass diese das Büro verlassen. Die ersten Versuche waren allerdings (noch) ernüchternd – ein ehrlicher Befund, der zum Ausprobieren dazugehört.
Das Ziel eigener Werkzeuge: unabhängig von internationalen Mietmodellen bleiben und die Sicherheit im Umgang mit Kundendaten garantieren können.
05.07.2024
Beast
Mit 24 GB schnellem Grafikspeicher unterstützt diese Grafikkarte unser Architekturbüro bei der Entwicklung eigener KI-Anwendungen. Nach der Einführung generativer KI für Bilder und Texte begann damit die nächste Phase: eine Assistenz, der man allgemeine wie projektspezifische Fragen stellen kann – die alle Regeln des Bauens und alle Dokumente der eigenen Projekte kennt. Auch kontinuierliche automatisierte Qualitätskontrollen und die Überwachung der Einhaltung von Normen und Gesetzen standen als Ausbaustufen im Raum.
Wichtig dabei: Alles läuft lokal, ohne dass Daten unkontrolliert im Internet landen. Die Investition in die Grafikkarte war der erste Schritt in ein eigenes KI-Labor.
21.06.2024
Björn Schreiter zu „KI“ bei Competitionline
Der Redaktion von Competitionline, dem führenden Informationsdienst für Vergaben und Wettbewerbe, gab Björn Schreiter ein Interview zum Einsatz künstlicher Intelligenz in Architekturbüros. Im Rahmen einer deutschlandweiten Umfrage hatte das Portal den Stand bei Planungsbüros unterschiedlicher Größe und Ausrichtung abgefragt. Neben dem Status quo wagte Björn Schreiter einen Blick nach vorn: „Wir müssen davon ausgehen, dass Kunden künftig mit KI-generierten Gebäudemodellen zu uns kommen und sagen, dass sie das haben wollen. Wir müssen unsere Arbeitsprozesse ändern, um damit umzugehen.“
Umfrage und Interview (Abo erforderlich): https://www.competitionline.com/de/news/schwerpunkt/so-nutzen-planungsbueros-ki-6828.html
23.05.2024
KI-Konzept
ki-generiert
Die Unterstützung durch künstliche Intelligenz verspricht Effizienz im Planungsalltag. In unserem Architekturbüro begann die Auseinandersetzung damit bereits Jahre zuvor mit einem Auftaktvortrag – und wurde mit einer eigenen Taskforce systematisch: Entwicklungen beobachten, ausprobieren und mit klaren Benutzeranweisungen rechtskonform in den Arbeitsalltag integrieren.
Text- und Bildgeneratoren helfen seither, Konzepte zu erarbeiten, Texte zu erstellen oder zu verbessern und Daten zu recherchieren. Die Verantwortung und die Entscheidungen bleiben dabei immer bei den qualifizierten Mitarbeitenden.
Für den Datenschutz sorgte eine clevere Zwischenschicht: Eine Software ersetzt persönliche Daten durch Pseudonyme, bevor Dokumente an Clouddienste gehen, und setzt auf dem Rückweg die Klarnamen wieder ein. So bleibt moderne KI-Nutzung mit dem Schutz von Kundendaten vereinbar.