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12.10.2026

Wochenmenü planen mit einem Chatbot

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Ein Wochenmenü ist eine einfache Übung im Umgang mit Chatbots. Der Kühlschrank ist halb leer, am Wochenende soll trotzdem etwas auf den Tisch. Ein Chatbot plant die Mahlzeiten und schreibt die Einkaufsliste dazu. Entscheidend ist, was Sie hineinschreiben: Personenzahl, Zeitbudget, Ausschlüsse z.B. wegen Unverträglichkeit und das gewünschte Format. Auch die zu berpücksichtigenden Zutaten aus dem Kühlschrank können hinein. Ein Beispiel zum Kopieren: „Plane sieben Abendessen für zwei Erwachsene und zwei Schulkinder. Kochzeit höchstens 30 Minuten. Keine Nüsse, kein Lamm. Ein Brokkoli und ein Joghurt sind vorhanden und sollen berücksichtigt werden. Gib eine Tabelle mit Tag, Gericht und Kochzeit aus. Darunter eine Einkaufsliste, sortiert nach Supermarkt-Abteilungen, mit Mengen für vier Personen.“ Lesen Sie Plan und Liste gegen, bevor Sie einkaufen. Britische Verbraucherschützer haben gängige Chatbots geprüft. Nach Angaben von test.de schlagen sich die meisten anständig, blind vertrauen sollte man keinem. Prüfen Sie die Zutaten selbst, wenn Allergien im Spiel sind. Das BSI rät, möglichst wenig über sich preiszugeben, damit im Ernstfall der Schaden klein bleibt. Für einen Menüplan reichen Personenzahl und Unverträglichkeiten. Das Muster trägt auch im Büro: Randbedingungen nennen, Mengen festlegen, Ausschlüsse benennen, ein Format verlangen. Der Menüplan ist strukturell dieselbe Übung wie eine Raumliste mit Nutzungsangaben.
09.10.2026

schreiter.ai ist Bildungsträger bei der AKNW

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schreiter.ai ist bei der Architektenkammer NRW als Bildungsträger registriert. Wir können damit Vorträge und Seminare zur Anerkennung anmelden. Anerkannte KI-Schulungen zählen dann als Fortbildung. Anerkannt wird die einzelne Veranstaltung, nicht der Träger. Nach Vorgabe der AKNW braucht jede Wiederholung einen neuen Antrag. Der Anbieter erhält ein Anerkennungsschreiben mit Anerkennungsart, Umfang und Registriernummer. Über das Online-Verfahren kommt die Veranstaltung in den Seminarkalender der Kammer.
08.10.2026

Prompt zur Prüfung eines Leistungsverzeichnisses

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Mit diesem Prompt lassen Sie einen Abschnitt Ihres Leistungsverzeichnisses gegenlesen. Er folgt Empfehlungen von Anthropic, dem Unternehmen hinter Claude. Zum Kopieren: „Prüfe den folgenden Ausschnitt aus einem Leistungsverzeichnis für das Gewerk [Gewerk einsetzen] auf fehlende Positionen, unplausible Mengen und Widersprüche zwischen den Positionen. Nenne jede Auffälligkeit einzeln mit Position und kurzer Begründung. Wenn du unsicher bist, sag das, anstatt zu raten. So möchte ich eine Auffälligkeit formuliert haben: [Beispiel aus einer früheren Prüfung einfügen]. Prüfe ausschließlich diesen Ausschnitt: [Text einfügen]“ Anthropic empfiehlt, mit einem Beispiel zu starten und weitere erst zu ergänzen, wenn das Ergebnis nicht passt. Die Erlaubnis, Unsicherheit zu benennen, senkt laut Anthropic falsche Angaben. Ein eng begrenzter Ausschnitt liefert laut Anthropic konsistentere Ergebnisse. Neuere Modelle nehmen Anweisungen wörtlich, deshalb steht jede Anforderung ausgeschrieben im Prompt. Testen Sie den Prompt zuerst an einem Gewerk oder einer Raumgruppe, bevor Sie größere Teile prüfen lassen. Quellen: https://claude.com/blog/best-practices-for-prompt-engineering https://www.dreamhost.com/blog/claude-prompt-engineering/
07.10.2026

Copilot-Skills lassen sich im Team teilen

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Microsoft hat für September 2026 Änderungen an Copilot vorgestellt. Wichtig für Planungsbüros: Einmal eingerichtete Arbeitsschritte, sogenannte Skills, lassen sich laut Microsoft jetzt über SharePoint und OneDrive hinweg mitnehmen und im Team teilen. Dort liegen bei vielen Büros Projektablage, Protokolle und Schriftverkehr. Ein Protokollformat oder eine Prüfroutine richtet damit nicht mehr jede Person einzeln ein. Sogenannte Evaluations sollen helfen, solche Skills zu messen und zu verbessern. Copilot in SharePoint fragt außerdem Inhalte ab, startet Workflows und erzeugt Seiten, Reports oder Office-Dateien aus natürlicher Sprache. Zwei Punkte mahnen zur Zurückhaltung. Mehrere Funktionen sind laut Microsoft noch im Rollout, feste Termine sollten Sie darauf nicht planen. Und ein Agent mit Zugriff auf Projektordner macht Berechtigungen sofort zum Thema: Wer in SharePoint zu breit berechtigt ist, erhält über den Agenten auch breite Antworten. Das ist Aufräumarbeit an Ordnern und Rechten, keine Frage der KI. Prüfen Sie deshalb zuerst Ihre Ablage: Welche Ordner sind wie berechtigt, und passt das noch zum Team? Danach lohnt der Blick auf teilbare Skills. Quellen: https://m365copilotconnection.substack.com/p/new-copilot-updates-are-here-september https://techcommunity.microsoft.com/blog/spblog/whats-new-in-copilot-in-sharepoint-september-2026/4535422
06.10.2026

DBZ KI-Dialog – zu Gast bei schreiter architekten

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Die Deutsche BauZeitschrift widmet in ihrer Oktoberausgabe dem KI-Alltag bei schreiter architekten einen eigenen Beitrag. DBZ-Chefredakteur Michael Schuster und Prof. Jan R. Krause, Leiter des Masterstudiengangs Architektur Media Management an der Hochschule Bochum, waren dafür in Lünen zu Gast. Sie haben sich die Systeme zeigen lassen, die unser Büro seit Jahren im Betrieb hat, und führen ihren KI-Dialog darüber: https://www.dbz.de/artikel/ki-im-planungsalltag-4432937.html Beschrieben wird kein Experiment, sondern der Normalbetrieb eines Büros: ein Dashboard als gemeinsamer Einstieg für alle, eine eigene Projektsoftware mit Bautagebuch, Protokollen, AVA, Terminplanung und Stundenerfassung, KI-Prüfläufe, die Leistungsverzeichnisse und Terminpläne auf Widersprüche abklopfen, und ein Projekt-Chatbot, der Fragen direkt aus den Projektdaten beantwortet. Dazu der KI-Server Renzo, der im Büro einen Namen hat und inzwischen zur Kultur gehört. Zwei Gedanken aus dem Gespräch nehme ich besonders gern mit. Jan Krause fasst das Ziel so zusammen: KI bedeutet hier zunächst Transparenz und Nachvollziehbarkeit, und zwar für alle. Und die Rolle der KI als Sparringspartner: Sie soll sich melden, wenn ihr ein Fehler oder eine Auffälligkeit auffällt. Beim Prüfen nennen wir das Sechs-Augen-Prinzip, die KI ist das dritte Augenpaar neben zwei Menschen. Der Artikel ordnet auch schreiter.ai ein, die Beratung, die aus dieser Praxis entstanden ist. Das Motto dort trifft es: kein Werkzeugkatalog, sondern ein Weg. Potenzialanalyse, Strategie und ein Umsetzungsplan, der zum jeweiligen Büro passt. Danke an Michael Schuster und Jan Krause für den Besuch und den genauen Blick.
06.10.2026

Eine Million Token Kontext im Büroalltag

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Claude Fable 5.1 ist am 01.09.2026 erschienen und bieten ein Kontextfenster von einer Million Token. In dieser Größenordnung ließe sich ein komplexer Bauantrag, ein LV-Paket mit Anlagen oder ein Bestandsordner am Stück verarbeiten statt wie bisher in Häppchen. Die Output-Preise von ca. 50 USD je 1 Mio. Token sind dabei überschaubar, da sie mehrere Stunden Vier-Augen-Prinzip ersetzt. Trotzdem ergibt es Sinn, die Kosten bei der Nutzung im Blick zu halten, um ein Gespür für das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu bekommen. Und wie immer gilt: Die finale Prüfung und Freigabe durch Menschen bleibt unumgänglich!
05.10.2026

Eigene KI-Fälle im Büro dokumentieren

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Belastbare KI-Beispiele aus Planungsbüros sind schwer zu finden. Nach unserem Eindruck stammen die meisten Treffer von Anbietern und Beratungen. Nachvollziehbare Berichte aus Büros fehlen. Das macht die Entscheidung schwer, wo ein Einstieg lohnt. Ist das, was im Netz angeboten wirklich die Antwort auf den Bedarf? Schreiben Sie den eigenen Bedarf auf. Vier Zeilen genügen: Ausgangslage, Vorgehen in Schritten, Nutzen, Grenzen. Starten Sie klein. Wählen Sie eine Aufgabe, die jede Woche anfällt. Überlegen Sie, wie Sie die Aufgabe an delegieren könnten und notieren Sie, wie lange sie heute dauert. Starten Sie damit ihr erstes eigenes KI-Projekt und fragen Sie Experten, wie ein KI-Workflow zu dieser Aufgabe aussehen könnte. In Schritt 2 kann diese eine Aufgabe noch optimiert werden, bevor in Schritt 3 die nächste Aufgabe dran kommt. "Kann das nicht KI für mich machen?" ist eine Frage, die Sie sich in Zukunft immer häufiger stellen werden.
03.10.2026

Vom Mitschnitt zum Protokoll: Was ein Transkript im Planungsbüro können muss

Transkriptionsprogramme gibt es viele. Sie liefern nach der Besprechung einen Text und eine Zusammenfassung. Für ein Planungsbüro ist damit die eigentliche Arbeit noch nicht getan: Aus dem Gesagten muss ein Protokoll werden, das zum Projekt gehört, an die letzte Besprechung anschließt und offene Punkte weiterführt. Genau diese Lücke haben wir bei schreiter architekten geschlossen. Dort ist seit Kurzem ein System im Einsatz, das Projektbesprechungen transkribiert, die Sprechenden erkennt und die Inhalte in die bestehende Projektdokumentation einsortiert. Es kennt die Beteiligten und die laufenden Projekte. Aus einem Spitznamen im Gespräch wird im Protokoll der richtige Projekt- oder Firmenname aus der Datenbank. Der entscheidende Unterschied liegt im Zusammenhang. Ein Protokoll steht im Büro nie für sich, es ist Teil einer Serie. Das System sucht deshalb für jeden Gesprächsinhalt die passende Stelle in dieser Serie. Ein Sachverhalt wird nicht bei jeder Sitzung neu angelegt, sondern dort ergänzt, wo er hingehört. Offene Punkte wandern von Besprechung zu Besprechung mit, bis sie erledigt sind. So entsteht eine durchgehende Projektgeschichte statt einer Sammlung einzelner Mitschriften. Zwei Dinge waren uns bei der Entwicklung wichtig. Erstens läuft alles auf einem Rechner im Büro. Kein Mitschnitt und kein Projektinhalt verlässt das Haus. Zweitens bleibt die Verantwortung beim Team: Die KI liefert den Entwurf, die Schlussredaktion macht ein Mensch. Das kostet Minuten statt der Stunde, die das Nacharbeiten bisher gebraucht hat. Für andere Büros heißt das nicht, dass sie dieselbe Software brauchen. Die Lehre aus dem Projekt ist eine andere: Ein KI-Werkzeug wird erst dann nützlich, wenn es den Kontext des Büros kennt, also Projekte, Beteiligte und die eigene Art zu dokumentieren. Wie viel davon sich mit vorhandenen Werkzeugen erreichen lässt und wo eine eigene Lösung lohnt, klären wir gern in einem ersten Gespräch. Es dauert 30 Minuten und ist kostenfrei.
02.10.2026

Ein Prompt-Gerüst für Planungsaufgaben

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Für die neuesten KI-Modelle empfehlen die Entwickler knappe, direkte Prompts: Ziel klar benennen, überredende Formulierungen weglassen, Aufgabe und Randbedingungen klar definieren. Das spart Nacharbeit. ## Kontext Projekt: [Art, Größe]. Leistungsphase: [Nummer]. Antwort geht an: [Empfänger]. Begriffe: [Abkürzung = Bedeutung] ## Aufgabe Prüfen Sie das Material auf fehlende Angaben und Widersprüche. ## Randbedingungen Nur Angaben aus dem Material verwenden. Unklares als Rückfrage auflisten. ## Ausgabe Tabelle mit Fund, Fundstelle, Rückfrage. Begründen Sie jeden Punkt ausführlich. ## Material [Text einfügen] Die Dokumentation zu Googles Gemini rät z.B. zu klaren Begrenzern wie Markdown-Überschriften und dazu, ein Format durchzuhalten. Mehrdeutige Begriffe gehören erklärt, undefinierte Abkürzungen nennt Google ausdrücklich als Fehlerquelle. Legen Sie ein Format für das ganze Büro fest. Rechnen Sie mit zwei bis drei Durchläufen je neuer Aufgabenart. Erst der bewährte Stand wandert in die Vorlagensammlung.
01.10.2026

schreiter.ai startet

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heute geht schreiter.ai an den Start: KI-Beratung für Architektur- und Planungsbüros, aus einem Planungsbüro heraus. Der Ausgangspunkt ist mein eigenes Büro. schreiter architekten in Lünen arbeitet seit Jahren papierlos, und wir nutzen Künstliche Intelligenz in allen Leistungsphasen: bei Protokollen, in der Ausschreibung, in der Terminplanung, bei Fragen an laufende Projekte. Nicht als Experiment, sondern im täglichen Betrieb. Aus dieser Arbeit ist eine eigene, mit KI-Unterstützung programmierte Projektsoftware entstanden, die das Büro vollständig im Einsatz hat. Genau diese Erfahrung ist das Angebot. Ich bin Architekt, kein Softwareverkäufer. Was ich empfehle, hat vorher den Alltagstest in meinem Büro bestanden. Und ein Planungsbüro muss kein anderes Büro werden, um KI zu nutzen: Es braucht das passende Werkzeug für seine Aufgaben und einen Arbeitsablauf, der im Alltag trägt. Vier Schritte, einzeln buchbar: Vorträge und Seminare für Kammern, Verbände und Veranstaltungen. Ein bis zwei Tage Workshop und Potenzialanalyse in Ihrem Büro, mit einem priorisierten Maßnahmenplan als Ergebnis. Umsetzungsbegleitung über drei bis sechs Monate, von der Werkzeugauswahl bis zur Schulung. Und für einen kleinen Kreis später der betreute Betrieb meiner Projektsoftware. Ein erstes Gespräch von 30 Minuten ist kostenfrei und unverbindlich. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, trägt sich oben auf dieser Seite für den Newsletter ein.
18.08.2026

Bis zu 25.000 Euro Zuschuss für Ihren KI-Einstieg

ki-generiert
Seit dieser Woche ist das neue Förderprogramm NRW.BANK.Impuls KI am Start: Kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen erhalten einen Zuschuss von bis zu 25.000 Euro, wenn sie den Einsatz Künstlicher Intelligenz vorbereiten und erproben. Die Förderquote beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben – zurückzahlen müssen Sie nichts. Gefördert werden genau die Schritte, mit denen der KI-Einstieg im Planungsbüro beginnt: konzeptionelle Beratung, vom Auffinden der Einsatzfelder bis zur Priorisierung konkreter Anwendungsfälle (Modul A), sowie die Erprobung eines KI-Systems für einen konkreten Anwendungsfall (Modul B). Der Antrag wird direkt online über das Kundenportal der NRW.BANK gestellt. Für Sie heißt das: Eine Potenzialanalyse oder ein erster Pilot kostet Ihr Büro effektiv nur die Hälfte. Wir helfen gern bei der Einordnung, welche Schritte in Ihrem Büro förderfähig sind. Alle Informationen und der Antrag: https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/60447/nrwbank-impuls-ki.html
14.07.2026

Vernetzung der Zukunft – zwischen Unternehmen und Menschen

Künstliche Intelligenz ist im Kreis Unna keine Zukunftsmusik mehr, sondern eine Frage der Organisation: Wer hilft wem beim Einstieg, wer teilt Erfahrungen, wer stellt die Technik bereit? Darum ging es bei einem Workshop der Wirtschaftsförderung Kreis Unna, an dem Björn Schreiter teilgenommen hat. Gemeinsam mit Verantwortlichen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung wurden Arbeitsfelder definiert, in denen Unternehmen bei technologischen Innovationen Unterstützung brauchen. Fachlich begleitet wurde die Runde vom Immersive Collaboration Hub (ICH) der FernUniversität in Hagen. Das Konzept soll als „ICH@KreisUnna“ an zwei Standorten Anlaufstellen schaffen: Orte zum Lernen und Ausprobieren – mit VR-Brillen, 3D-Scannern, KI-Analysewerkzeugen und leistungsfähiger Rechnerinfrastruktur. Für uns ist das vertrautes Terrain: Mit dem lokalen KI-Rechner „Renzo“ prüft unser Architekturbüro Angebote, Bauanträge und Rechnungen auf Vollständigkeit. Was dabei funktioniert und was nicht, teilen wir gern – Vernetzung heißt auch, über den eigenen Zeichentisch hinauszuschauen.
08.04.2026

Software by schreiter architekten III

Hier ein Mangel im Baustellenprotokoll, dort eine Mail mit Frist, dazu ein Einschreiben – wie soll man da den Überblick behalten? In unserem Architekturbüro schreiter architekten werden alle Baumängel, sobald sie erkannt werden, im selbst entwickelten Mängelmanagement erfasst. Das Modul greift auf die Projekt- und Adressdaten der zentralen Datenbank zu; jeder Mangel kann mit Fotos versehen und im 3D-Modell verortet werden. Die Bauleitung behält so jederzeit den Überblick über den Beseitigungsstand. Mängelnachrichten, Fristsetzungen und Übersichtslisten entstehen automatisch – keine Mehrfachpflege, keine Suche im Mailausgang. So funktioniert softwareunterstütztes Arbeiten im Planungsbüro.
24.03.2026

Sechs Augen sehen mehr als vier

Das Vier-Augen-Prinzip gehört in unserem Architekturbüro seit Jahren zum Standard. Inzwischen prüft ein fünftes und sechstes Auge mit: künstliche Intelligenz. Angebote, Bauanträge, Kalkulationen, Ausschreibungen und Handwerkerrechnungen durchlaufen eine automatisierte Prüfung auf Vollständigkeit, Plausibilität und Vertragskonformität – immer nach denselben Regeln, ohne Ermüdung. Das Ergebnis ist ein übersichtliches Prüfprotokoll mit Hinweisen auf Auffälligkeiten und mögliche Fehler. Schon die ersten Durchläufe zeigten eine hohe Trefferquote: So fiel auf, dass die Steuernummer einer Handwerkerrechnung nicht mit der Freistellungsbescheinigung übereinstimmte – ein Detail, das im Alltag leicht durchrutscht. Die KI-Prüfung ist eines von mehreren Projekten, mit denen künstliche Intelligenz Planungsteams im Alltag entlastet.
20.03.2026

Software by schreiter architekten II

Zu den wiederkehrenden Aufgaben im Planungs- und Bauprozess gehört das Schreiben von Protokollen. Das selbst entwickelte Projektmanagement unseres Architekturbüros nimmt davon so viel wie möglich ab: Teilnehmende und Zuständige kommen per Auswahlmenü aus den Projektkontakten, neue Protokollpunkte werden automatisch hervorgehoben, erledigte automatisch gekennzeichnet, die Reihenfolge lässt sich mit der Maus sortieren. Das lästige Löschen, Markieren und Umbauen in Excel- und Word-Dateien entfällt; die Ausgabe ist komplett automatisiert. Und wenn man einen alten Punkt sucht? Alle Protokollpunkte des gesamten Projektverlaufs bleiben durchsuchbar. Die Projektleitung kann so schnell belegen: „Dass der Müll zu entsorgen ist, haben wir schon am 25.11. besprochen.“ Einer von vielen Alltagshelfern – damit dem Team mehr Zeit für Planung und Kundschaft bleibt.
19.01.2026

Software by schreiter architekten

Auf dem Markt gibt es für jede Aufgabe eine App – nur das Zusammenspiel lässt meist zu wünschen übrig. Unser Architekturbüro schreiter architekten entwickelt deshalb eigene, auf das Tagesgeschäft zugeschnittene Software. Das integrierte Projektmanagement wird seit 25 Jahren konsequent weiterentwickelt – und erhielt zuletzt das größte Update seit zwölf Jahren: Die Anwendung mit Adress- und Projektverwaltung, Honoraren, Bautagebüchern, Protokollen sowie Mängel- und Änderungsmanagement ist eine Webanwendung mit überarbeitetem Design geworden. Auch mobil lassen sich Daten abrufen und Eintragungen vornehmen; ein frei gestaltbares Dashboard informiert über Fristen und wertet Daten statistisch aus. Der Kern des Ansatzes: Alle Daten liegen zentral in einer Datenbank statt verstreut in Einzelprogrammen, Excel-Listen und Word-Dateien. Das vermeidet Fehler durch Mehrfachpflege – und alle haben jederzeit Zugriff auf dieselben Informationen.
16.01.2026

Schreiter-Sprech auf Knopfdruck

Das Optimieren von Texten gehört im KI-Zeitalter zur Standardausstattung der Kommunikation. In unserem Architekturbüro übernimmt das der lokale KI-Rechner „Renzo“ – ohne internationale Webdienste, komplett im eigenen Netz. Auf Knopfdruck werden markierte Texte aus jeder Anwendung einer Rechtschreib- und Grammatikprüfung unterzogen und lassen sich direkt weiterbearbeiten – zum Beispiel im Haus-Stil: klar, knapp, freundlich. Ein kleines Werkzeug mit großer Alltagswirkung – und ein gutes Beispiel dafür, dass KI-Unterstützung nicht automatisch Cloud bedeuten muss.
04.08.2025

Was macht eigentlich Renzo?

Renzo ist der KI-Rechner im Entwicklungslabor unseres Architekturbüros. Hier werden neue Möglichkeiten künstlicher Intelligenz ausprobiert und verfeinert, bevor sie in die täglichen Arbeitsabläufe wandern. Nachdem der Rechner bereits für die Bildgenerierung im Einsatz war, wurde er auch Gesprächspartner für Normen und Gesetze: Mit lokalem Zugriff auf die Dokumente beantwortet ein selbst entwickelter KI-Agent Fragen zu Bauregeln und Ausführungsarten. Ein Sprachmodell analysiert die Texte und legt sie strukturiert in einer Datenbank ab; auf eine Frage hin wird die Antwort aus diesen Informationen erzeugt – mit Quellennachweis. Die Technik dahinter heißt RAG (Retrieval Augmented Generation) und wird seither laufend optimiert, um das Planungsteam zuverlässig zu unterstützen.
26.02.2025

Renzo

ki-generiert
Seit 2024 ist Renzo in unserem Architekturbüro in Betrieb: ein Hochleistungsrechner, auf dem die KI-Taskforce Anwendungsmöglichkeiten künstlicher Intelligenz testet, bevor sie in die alltäglichen Abläufe übernommen werden. Dazu kam ein Bildgenerator, der aus einer Skizze mit wenigen Zusatzangaben fotorealistische Darstellungen von Entwürfen erstellt. Dabei verlassen keine Kundendaten das Büro – alle Arbeitsschritte laufen lokal. Anders als bei den bekannten Online-Anbietern sind sogar nachträgliche Änderungen von Details möglich, ohne das Ursprungsbild zu verlieren. Die Entwicklung auf dem KI-Markt ist derart rasant, dass die Taskforce permanent neue Anwendungsfälle und Veränderungen bestehender Angebote prüft.
22.08.2024

Competitionline berichtet über KI-Einführung

Das Branchenportal Competitionline hat eine Serie über die Einführung künstlicher Intelligenz in Planungsbüros gestartet – den Auftakt machte unser Architekturbüro schreiter architekten. Der Beitrag zeichnet nach, wie aus ersten Experimenten binnen eines halben Jahres alltagstaugliche Werkzeuge wurden. Der Bericht ist für Mitglieder von Competitionline zugänglich: https://www.competitionline.com/de/news/schwerpunkt/vom-spielzeug-zum-gamechanger-in-einem-halben-jahr-7998.html
08.08.2024

Das Biest bei der Arbeit

Im Juni 2024 investierte unser Architekturbüro in eine ultraschnelle Grafikkarte für KI-Anwendungen – kurz darauf nahm die Hardware ihre Arbeit auf. Mit Stable Diffusion lief die erste generative Bild-KI lokal im Büro: Das Programm erzeugt Bilder auf Basis von Texteingaben und bietet präzisere Korrekturoptionen als die bekannten Online-Dienste – eine der möglichen Zukunftstechniken für Design und Visualisierung. Eine weitere Zukunftstechnik ist die Kommunikation mit internen Dokumenten. GPT4All bot dafür eine erste Schnittstelle zu lokalen Daten, ohne dass diese das Büro verlassen. Die ersten Versuche waren allerdings (noch) ernüchternd – ein ehrlicher Befund, der zum Ausprobieren dazugehört. Das Ziel eigener Werkzeuge: unabhängig von internationalen Mietmodellen bleiben und die Sicherheit im Umgang mit Kundendaten garantieren können.
05.07.2024

Beast

Mit 24 GB schnellem Grafikspeicher unterstützt diese Grafikkarte unser Architekturbüro bei der Entwicklung eigener KI-Anwendungen. Nach der Einführung generativer KI für Bilder und Texte begann damit die nächste Phase: eine Assistenz, der man allgemeine wie projektspezifische Fragen stellen kann – die alle Regeln des Bauens und alle Dokumente der eigenen Projekte kennt. Auch kontinuierliche automatisierte Qualitätskontrollen und die Überwachung der Einhaltung von Normen und Gesetzen standen als Ausbaustufen im Raum. Wichtig dabei: Alles läuft lokal, ohne dass Daten unkontrolliert im Internet landen. Die Investition in die Grafikkarte war der erste Schritt in ein eigenes KI-Labor.
21.06.2024

Björn Schreiter zu „KI“ bei Competitionline

Der Redaktion von Competitionline, dem führenden Informationsdienst für Vergaben und Wettbewerbe, gab Björn Schreiter ein Interview zum Einsatz künstlicher Intelligenz in Architekturbüros. Im Rahmen einer deutschlandweiten Umfrage hatte das Portal den Stand bei Planungsbüros unterschiedlicher Größe und Ausrichtung abgefragt. Neben dem Status quo wagte Björn Schreiter einen Blick nach vorn: „Wir müssen davon ausgehen, dass Kunden künftig mit KI-generierten Gebäudemodellen zu uns kommen und sagen, dass sie das haben wollen. Wir müssen unsere Arbeitsprozesse ändern, um damit umzugehen.“ Umfrage und Interview (Abo erforderlich): https://www.competitionline.com/de/news/schwerpunkt/so-nutzen-planungsbueros-ki-6828.html
23.05.2024

KI-Konzept

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Die Unterstützung durch künstliche Intelligenz verspricht Effizienz im Planungsalltag. In unserem Architekturbüro begann die Auseinandersetzung damit bereits Jahre zuvor mit einem Auftaktvortrag – und wurde mit einer eigenen Taskforce systematisch: Entwicklungen beobachten, ausprobieren und mit klaren Benutzeranweisungen rechtskonform in den Arbeitsalltag integrieren. Text- und Bildgeneratoren helfen seither, Konzepte zu erarbeiten, Texte zu erstellen oder zu verbessern und Daten zu recherchieren. Die Verantwortung und die Entscheidungen bleiben dabei immer bei den qualifizierten Mitarbeitenden. Für den Datenschutz sorgte eine clevere Zwischenschicht: Eine Software ersetzt persönliche Daten durch Pseudonyme, bevor Dokumente an Clouddienste gehen, und setzt auf dem Rückweg die Klarnamen wieder ein. So bleibt moderne KI-Nutzung mit dem Schutz von Kundendaten vereinbar.